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DER VEREIN

STADTFORUM

Der Verein Stadtforum versteht sich als Ideenschmiede und Think-Tank für die Stadt des 21. Jahrhunderts. Es ist die überparteiliche Plattform für gegenwarts- und zukunftsbezogene Themenauseinandersetzung im urban-kulturellen Umfeld von Wien. Die Themenfelder befassen sich unter anderem mit Stadtplanung und -gestaltung, Wechselwirkungen der Stadtfunktionen, BürgerInnenaktivierung und stadtkulturellen Aspekten der Stadtentwicklung. Im Vordergrund der Arbeit im Stadtforum stehen Diskussionen, Workshops und Exkursionen zu den einzelnen Themenfeldern, wobei Analyse, Vision und kreative Ideenfindung im Mittelpunkt der Events und Meetings liegen.

1968 bin ich in den Tiroler Bergen geboren. Mein Wiege stand in Galtür, im Tiroler Panznauntal. Durch die exponierte Lage im Grenzgebiet ist es mir von Anfang an zur zweiten Natur geworden, mit allen Menschen ein gutes Auskommen zu finden. Geboren im fernen Tirol bin ich des Studiums wegen nach Wien gekommen. Und geblieben. Ich habe auf der „Boku“ Agrar-Ökonomie studiert – und bin auch sonst der Landwirtschaft treu geblieben.

Nach meinen beruflichen Stationen bei der NÖM AG, beim Wiener Stadterneuerungsfonds und als Prokurist bei Wiener Wohnen, habe ich 2002 den Schritt in die Politik gemacht. Als Landesgeschäftsführer war ich bis 2010 für Organisation und Kommunikation der ÖVP Wien verantwortlich, danach als Landtagsabgeordneter und Gemeinderat bzw. als Stadtrat und Mitglied des Stadtsenats für die Stadt Wien aktiv.

Seit zehn Jahren arbeite ich mit vielen anderen engagierten Wiener Winzern daran, den Wiener Wein zu einem Markenartikel von Weltgeltung zu machen, fördere klassische Wiener Sorten wie den „Gemischten Satz“ und bin der Qualität in Weinbau und Gastronomie verpflichtet.

Seit 2012 kümmere ich mich als Direktor des Wiener Bauernbundes besonders darum, dass die Leistungen der Wiener Landwirtschaft in breiteren Kreisen bekannt und geschätzt werden.

Ich wurde 1955 in Wien geboren, nach Matura am Schottengymnasium absolvierte ich ein Studium der Raumplanung und Raumordnung (TU Wien) mit Abschluss 1978 durch Sponsion zum Diplom-Ingenieur (Diplomarbeit über alte Wiener Ortskerne). Nach Mitarbeit im „Bunten Vogel“ Team von Erhard Busek und Jörg Mauthe 1981 bis 1989, Chefredakteur von Fachmedien in den Bereichen Bauwirtschaft, Kommunalpolitik und Umweltschutz.

Neben Tätigkeit als Journalist, unter anderen für „Die Presse“, „Der Standard“, „Wiener Zeitung“ – spezialisiert auf Wien- Themen, war ich von 1993 bis 2013 selbständig in den Bereichen Public Relations, Marketingberatung und Corporate Communication für Industrie und Wirtschaft engagiert, von 2003 bis 2005 auch ÖVP Bezirksvorsteher-Stellvertreter am Alsergrund. Seit 2013 bin ich als Fachjournalist, z.B. Architekturjournal-Wettbewerbe, Factory, Technik Reportagen, aktiv.

VERSUCHSSTATION STADT BELEBEN

Im Spannungsfeld urbanen und kulturellen Agierens in Wien wurde 1993 der Verein Stadtforum von den damaligen Stadtpolitikern Bernhard Görg und Johannes Hawlik gegründet – als Ideenlieferant und  Versuchsstation für neue, unkonventionelle Strategien in der Stadtentwicklung.

Im Sinne von und als Hommage an den Kulturpolitiker Jörg Mauthe, der für einen „Unruhezustand“ im Urbanen eintrat, für eine wache und neugierige Auseinandersetzung mit dem Phänomen Stadt anstelle von „Ruhensbestimmungen“ in der Stadtkultur und -planung.

IDEENWELTEN ZUM PHÄNOMEN STADT

Seit 1993 ist daher das Stadtforum, der Verein für städtische Kommunalpolitik, im  Wiener Raum aktiv daran beteiligt, zu bewegen, zu unterstützen, aber auch kritisch zu hinterfragen, was in Wien im Aktionsbogen zwischen Stadtkultur und Stadtentwicklung geschieht, geschehen sollte oder noch fehlt.

Mit Ideen, Workshops, Studien, Veranstaltungen und Statements – frei nach dem Motto: „Der Stadt ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit“! Das Stadtforum setzt daher akzentuierte Schwerpunkte in der kultur- und kommunalpolitischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen Stadt, und zwar durch die folgenden Aktivitäten:

• Grundlagenarbeiten, Analysen und Studien,
• Veranstaltungen, Workshops und Diskussionen
• Publikationen und Präsentationen

 

AKZENTE SETZEN. VISIONEN HABEN.

„Wer an den Dingen der Stadt keinen Anteil nimmt, ist kein stiller Bürger, sondern ein schlechter“.

Das Zitat ist uralt – vom altgriechischen Philosophen und Staatsmann Perikles 430 vor Christus -, aber es stimmt heute noch. Städte waren immer die Kristallisationspunkte für menschliche Kultur. Hier werden Trends geboren – und Reformen gestartet. Das ist Faktum. Das gilt natürlich auch für Wien.

Der Verein Stadtforum versteht sich als eine öffentliche Anstiftung zum Nachdenken über urbane Projekte und Konzepte. Hier wird der Zustand der Stadt am Beispiel von Wien kritisch diskutiert und Modelle entwickelt, die die Zukunft der Urbanität bestimmen sollen. Interessierte und Experten, Vordenker und Umsetzer sind eingeladen, ihre Ideen und Vorstellungen mit einzubringen. Das Stadtforum ist die Plattform und Ideenschmiede für die Stadt des 21. Jahrhunderts.